Einwendungen

 

 

 

Beispiel für Einwendung

 

Aus dem gültigen Richtlinien für die Planung und Beurteilung von Hochhausprojekten «Hochhäuser in Zürich» (Aktualisierte Neuauflage 2012):

 

  • «Baugebietsränder sind sensibel. An den Übergängen zu Freihaltezonen und Erholungszonen dürfen keine Hochhäuser stehen».

Das nördlich angrenzende Gebiet liegt in der Erholungszone bis zur Limmat. Auf der anderen Seite des Flusses ist die Freihaltezone.

  • «Aussicht wird geschützt»

Ebenso ausgenommen sind topographisch empfindliche Lagen und bevorzugte Wohngebiete wie Hang-, Ansichts– und Aussichtslagen.

 

 

Im. Planungs- und Baugesetz des Kanton Zürich (PBG) sind die Zulässigkeiten und Anforderungen an Hochhäuser geregelt.

 

  • 284 Abs. 1 Hochhäuser müssen verglichen mit einer gewöhnlichen Überbauung ortsbaulich einen Gewinn bringen oder durch die Art und Zweckbestimmung des Gebäudes bedingt sein.

 

Die beiden Zwillingstürme im Hardturm Areal sind kein ortsbaulichen Gewinn, im Gegenteil, sie sind eine ortsbauliche Verschandelung.

 

  • 284 Abs. 4 Die Nachbarschaft darf nicht wesentlich beeinträchtigt werden, insbesondere nicht durch Schattenwurf in Wohnzonen oder gegenüber bewohnten Gebäuden.

Mit diesem Link können Sie eine Textdatei öffnen und mit Ihrer Einwendung beginnen: Textdatei-für-die-Einreichung-einer-Einwendung

 

Weitere Gedanken zu den Einwendungen

  • Im Winter stört der Schattenwurf am meisten. Auch wenn der Schatten nur eine Stunde die Sonne verdeckt, für die Bewohner der Hanglage (bis zur Rebbergstrasse und Kettberg) ist dies unangenehm.
  • Wer weiss heute, ob die Prognosen des Wachstums in ein paar Jahren noch gültig sind. Die Zunahme der Bevölkerung ist seit einigen Jahren wieder gesunken. 770 Wohnungen gleichzeitig zu bauen ist ein Risiko.
  • Diese höchsten Hochhäuser des Kantons bleiben für mehrere Generationen und stören das Stadtbild nachhaltig.
  • Zürich verliert seine Unverwechselbarkeit, das Bild der Stadt, die Kernstadt Zürich am Ausfluss der Limmat bis an die Stadtgrenze zu Schlieren und Oberengstringen wird gestört. Das typische Stadtbild würde zerstört und wird so austauschbar. Bald sieht es gleich aus wie in Marbella, Frankfurt oder Miami. Wir müssen unserem Stadtbild Sorge tragen.
  • Vorgesehen ist eine Verbindung der geplanten Hochhäuser bis zum Bahnhof Altstetten. Damit wird eine «Mauer/Riegel» analog einer gewaltigen Staumauer errichtet. Dies ist nicht nur städtebaulich ein Verlust, auch die vielgepriesene Durchlüftung mit Westwind entlang der Limmat bis zur SBB-Bahngleisen wird unterbrochen.
  • Die geplanten Hochhäuser sind städtebaulich zu hoch. Im Stadtquartier Höngg gibt es keine Liegenschaft (vom Frankental über Friedhof Hönggerberg bis zur Waid) wo das Grundstück höher liegt als die Dachkante der beiden Hochhäuser.
  • Die Lage sehr nahe der Hangkante (nur 150 Meter bis zur Limmat) ist städtebaulich kein geeigneter Ort welcher zur Verbesserung des Stadtbildes führt und damit zur Unverwechselbarkeit der Stadt beiträgt.
  • Die Grünräume und Baustruktur ist zu erhalten. Der nördlich angrenzende Raum ist in der Erholungszone.
  • Es gibt für so hohe Hochhäuser geeignetere Gebiete, z.B. die flachen Ebene von Oerlikon, Schwamendingen, Seebach und Affoltern.
  • In den Hochhäusern gibt es keine günstigen oder preislich moderaten Wohnungen. Dies wegen der teuren Bauweise (Brandschutzmassnahmen, speziell Feuerwehrtreppenhaus und Lift, viele Erschliessungsflächen). Wegen dem Untergrund (Grundwasser) kann nur ein Untergeschoss gebaut werden und deshalb muss das Gewicht des Hochhauses über teure statische Stützen fundiert werden.